Test

Den Kolleg*innen bei Konflikten konstruktiv zur Seite stehen und dabei die eigene Karriere durch die Qualifizierung fördern

Diese intensive Weiterbildung, die sich in sechs Modulen insgesamt über ca. 24 Monate erstreckt, befähigt die Teilnehmer*innen, Konflikte zwischen Personen und Interessengruppen konstruktiv und lösungsorientiert zu begleiten. Dabei gilt es, auseinandergehende Positionen auf der Basis eines demokratischen und humanistischen Grundverständnisses auszubalancieren.

In einer Zeit, in der abwertende und verachtende Kommunikationsmuster in unserer Kultur mehr und mehr die öffentliche Debatte bestimmen, hat das zunehmende Bedeutung. Werte wie Respekt, Wertschätzung und Akzeptanz sind eine dringend notwendige Grundlage für solidarisches und friedliches Handeln sowohl in Unternehmen als auch in der Gesellschaft. Die Weiterbildung zum*zur zertifizierten Mediator*in bringt dich also in deiner Betriebsratsarbeit weit voran. Deine Kolleg*innen werden deine neu erworbenen Fähigkeiten zu schätzen wissen. Und ganz nebenbei steht deine eigene Karriere durch die zertifizierte Qualifizierung auch auf einer stabilen Basis.

  • Du entwickelst deine Mediationskompetenzen, damit du in komplexen, undurchsichtigen Konfliktlagen flexibel und angemessen reagieren kannst – besonders wichtig für Entscheider*innen und Führungskräfte.
  • Du entwickelst deine Konfliktkompetenzen anhand einer strategisch ausgerichteten Konzeption, damit du auch in organisationalen Kontexten professionell agieren kannst.
  • Du entwickelst deine Kommunikationskompetenzen, damit du in komplexen, nicht vorhersehbaren Situationen souverän auftrittst.
  • Du entwickelst deine Digitalkompetenzen, denn die digitale Transformation aller Informations-, Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche fordert auch Mediator*innen und Konfliktmanager*innen heraus.
  • Nach Abschluss aller sechs Module erhältst du eine Zertifizierung der Weiterbildung nach dem Mediationsgesetz.

 

Aufbau der Ausbildung im Überblick

In Modul eins beginnt mit den Grundlagen der Mediation. Du lernst, wie Vermittlung auch in schwierigen Situationen funktionieren kann.

Das zweite Modul widmet sich der Konfliktberatung. Du lernst, was innerbetriebliche Konfl­ikte bewirken und wie Dritte damit umgehen können.

Im dritten Modul geht es um rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen für die Vermittlungsarbeit bei innerbetrieblichen

Konfl­ikten.

Das vierte Modul widmet sich Interventionen. Hier lernst du praxisnah den konstruktiven Umgang als Dritte*r mit schwierigen innerbetrieblichen Situationen.

Im fünften Modul wird die Perspektive erweitert. Hier stehen System und Umwelt im Fokus, denn kein Konflikt kommt allein daher.

Im letzten Modul lernst du unterschiedliche Konfliktmanagementsysteme kennen und erfährst, wie diese aufzubauen sind. 

Zertifizierung der Weiterbildung

Nach sechs absolvierten Modulen ist deine Weiterbildung fast abgeschlossen. Nach einer Prüfung (in Form eines kollegialen Gesprächs) erfolgt die Zertifizierung den Anforderungen des Mediationsgesetzes entsprechend von INKOVEMA – Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement und führt zu dem gesetzlichen Titel „Zertifizierte*r Mediator*in“.

Blended Learning

Zwischen den Modulen kannst du dein Wissen in zwei begleitenden WebSeminaren festigen und auffrischen. Die Online-Lehre bereitet dich bestens auf die nächsten Module vor. Die Kombination aus klassischem Seminar und computergestütztem Lernen, Blended Learning genannt, bietet viele Vorteile. Auf der einen Seite genießt du in den Modulen die Vorzüge eines Seminars: direkter Dialog, Präsenztraining, starker Praxisbezug, Möglichkeiten des Austauschs mit den anderen Teilnehmer*innen etc. Auf der anderen Seite sind die WebSeminare zeitsparend und du nimmst im eigenen Büro oder zu Hause teil. Für die Teilnahme benötigst du einen internetfähigen Computer sowie idealerweise ein Headset. Eine Webcam ist nicht erforderlich.

Du hast noch Fragen?

Deine Ansprechpartnerin für alles rund um die BR-Akademie

Cornelia Rottmann